Projektkurzbeschreibung

GlasKleben - Methoden zur Auslegung und Simulation von Metall-Glas-Klebungen im Bauwesen

Steckbrief

Eckdaten

Förderinstitution:
AiF (Dechema)
Laufzeit:
01.01.2017 bis 30.06.2019
Projektnummer:
19158 N/2

Ansprechpartner am ISF

Foto des ISFInstitut für Schweißtechnik und Fügetechnik

Jede lastabtragende geklebte Verbindung in Deutschland benötigt eine Zustimmung
im Einzelfall oder eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Diese Verfahren sind
sehr kosten- und zeitintensiv. Vorbehalte gegenüber lastabtragend geklebten Verbindungen
rühren vor allem aus einer nicht vorhandenen konsistenten Methodik zur Auslegung
und zuverlässigen Simulation dieser Verbindungen.
Ziel des beantragten Projektes ist deswegen die Ableitung einer solchen konsistenten
Auslegungsmethodik von Klebverbindungen im Bauwesen, insbesondere unter Berücksichtigung
der modell- und spannungszustandsabhängigen Materialparameter.
Dazu verfolgt das Projekt ein klar gegliedertes und abgestecktes Arbeitsprogramm
aus Kennwertversuchen unter Berücksichtigung der Materialmodellierung,
der Validierung der aufgestellten Materialmodelle an typischen Struktursituationen und
bauteilähnlichen Strukturen und der Schädigung (Mullins-Effekt).
Nach erfolgreicher Durchführung des Projektes sollen den KMU, wie z.B. Ingenieurbüros,
Metallbauern und Fassadenbauern, Bemessungsmöglichkeiten und die erforschte
Methodik, zusammengefasst in einem ingenieur-technischen Leitfaden bzw. Handbuch
mitsamt der Beschreibung einfach zu realisierender Kennwertversuche an die
Hand gegeben.