Projektkurzbeschreibung

Serielles Plasma-MSG-Hybridschweißen bei Verwendung angepasster Prozessvarianten zum wirtschaftlichen Fügen von Aluminium

Steckbrief

Eckdaten

Förderinstitution:
AiF DVS
Laufzeit:
01.10.2016 bis 30.03.2019
Projektnummer:
19.203 N

Ansprechpartner am ISF

Foto des ISFInstitut für Schweißtechnik und Fügetechnik

Das Laser-MSG-Hybrid-Verfahren wird zum Aluminiumschweißen verwendet, um die Vorteile des Lasers, z.B. die Erzeugung eines tiefen, schmalen Einbrands bei hoher Schweißgeschwindigkeit, mit der guten Spaltüberbrückbarkeit des MSG-Prozesses zu kombinieren.
Für kleine und mittelständische Unternehmen (kmU) ist dieses Verfahren häufig jedoch zu kostenintensiv. Entscheidende monetäre Faktoren sind dabei der hohe Anschaffungspreis der Anlagentechnik und der Peripherie, wie z.B. der Komponenten des Strahlenschutzes, die zudem den Arbeitsraum und damit die Bauteilgröße begrenzen.

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen ein ähnlich wirtschaftliches, qualitativ hochwertiges Fügen von Aluminiumdickblechen bei niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten, nicht nur für hohe Stückzahlen, zu ermöglichen. Dazu werden Möglichkeiten einer seriellen Kopplung des Plasma-MSG-Hybrid-Verfahrens untersucht. Neben der Generierung eines besseren Prozessverständnisses hinsichtlich der Prozessrückwirkungen, steht die qualitätsgerechte Erzeugung von Aluminium-Stumpfstößen verschiedener Blechdickenbereiche im Fokus.