Projektkurzbeschreibung

Untersuchung und Qualifizierung der verfahrensspezifischen Merkmale bei den einseitigen Widerstandspunktschweißen ohne Gegenlage

Steckbrief

Eckdaten

Förderinstitution:
BMWi
Laufzeit:
01.04.2013 bis 30.09.2015
Projektnummer:
AiF 17.685 N / DVS-Nr. 04.056

Ansprechpartner am ISF

Foto des ISFInstitut für Schweißtechnik und Fügetechnik

Neue Ansätze im Fahrzeugleichtbau erfordern Fügeverfahren mit einseitiger Zugänglichkeit zur Struktur. Hier kann das beim Karosseriebau etablierte, konventionelle Widerstandspunktschweißen mit Schweißzangen nichtmehr eingesetzt werden. Die Hersteller bedienen sich dann mechanischer Fügeverfahren oder Lichtbogen- und Laserstrahlschweißen. Innerhalb dieses Projekts soll untersucht werden in wie weit, und mit welchen Randbedingungen, sich ein einseitiges Widerstandspunktschweißen, ohne das Umgreifen einer Schweißzange, einsetzen lassen würde.

Es erfolgt eine Ausarbeitung und Analyse der Prozessbesonderheiten, wie Bauteilerwärmung, Nebenschluss, Verbindungsfestigkeit und die Hybrideignung (RP-Schweißen mit Klebstoffen).
Die Erkenntnisse sollen dem Anwender helfen dieses Schweißverfahren sicher und planbar einzusetzen.

Das IGF-Vorhaben 17.685 N der Forschungsvereinigung (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V) wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.