Projektkurzbeschreibung

Lokaler Eigenspannungsaufbau bei der Erstarrung technischer Legierungen während des Schweißens

Steckbrief

Eckdaten

Förderinstitution:
DFG
Laufzeit:
01.10.2014 bis 30.06.2018
Projektnummer:
SFB 1120 - TP A2

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Foto des ISFInstitut für Schweißtechnik und Fügetechnik

Beim Schweißen komplexer Bauteile tritt Verzug grundsätzlich auf, überlagert mit verbleibenden Eigenspannungen. Die Vorhersage des auftretenden Verzugs gelingt teilweise, bei verbleibenden Eigenspannungen ist dies quantitativ nur für sehr einfache Geometrien möglich. Eine Ursache liegt darin, dass die zugrundeliegenden Theorien bislang nicht durch direkte Beobachtung entwickelt und verifiziert wurden, sondern nur durch Ex-Situ-Experimente (Beobachtung des bleibenden Verzuges nach Erkalten des Bauteils). Demgegenüber soll in diesem Teilprojekt durch direkte Beobachtung des Dehnungsverlaufes eine Verifizierung und Erweiterung bestehender Theorien zum Eigenspannungsaufbau erfolgen.

In diesem Teilprojekt erfolgt die Gewinnung von Erkenntnissen durch direkte Messung während des laufenden Prozesses, bislang erfolgte die Validierung von Eigenspannungsmodellen beim Schweißen nur durch Vorher-Nachher-Vergleich. Eine bislang einzigartige Verknüpfung von unterschiedlichen Dehnungsmessverfahren (In-Situ-Beugung und optische Methoden)unter Berücksichtigung spezifischer Werkstoffeigenschaften ist im Rahmen der Untersuchungen geplant

Informationen zum Sonderforschungsbereich: <a href="http://www.sfb1120.rwth-aachen.de">www.sfb1120.rwth-aachen.de</a>