Projektkurzbeschreibung

Nutzung der partiellen metallurgischen Injektion zur Steuerung der Erstarrungskräfte bei Schmelzschweißprozessen

Steckbrief

Eckdaten

Förderinstitution:
DFG
Laufzeit:
01.10.2014 bis 30.06.2018
Projektnummer:
SFB1120 - TP A7

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Foto des ISFInstitut für Schweißtechnik und Fügetechnik

Die beim Schweißen entstehenden Zugspannungen bestimmen den Verzug. Die Quantität dieser Spannungen ist abhängig vom Umwandlungszeitpunkt Austenit-(Ferrit, Bainit, Martensit) beim Abkühlen und der nach Abschluss der Umwandlung verbleibenden Zeit bis zur Erstarrung. Während der Umwandlung erfolgt eine warmstreckgrenzenabhängige Volumenvergrößerung, die Druckspannungen erzeugt. Daraus folgt, dass durch eine metallurgische Beeinflussung der Martensit-Start-Temperatur und einer thermischen Beeinflussung der Martensit-Finish-Temperatur die Eigenspannungen gezielt eingestellt werden können.

Informationen zum Sonderforschungsbereich: <a href="http://www.sfb1120.rwth-aachen.de">www.sfb1120.rwth-aachen.de</a>